In einem geschützten Rahmen begleite ich Kinder und Jugendliche in einer schwierigen Lebensphase und unterstütze sie in psychischen Belastungszuständen. Dabei spüre ich individuelle Herausforderungen und spezifische Ressourcen auf, sodass Entwicklungshindernisse Schritt um Schritt abgebaut werden können.
Ich biete Psychotherapie für Kinder und Jugendliche nach einem psychodynamischen Ansatz an. In dieser Betrachtungsweise werden psychische Symptome als Lebensäußerungen im Hinblick auf die Entwicklungsgeschichte und als Ausdruck zu großer Leistungsforderungen der Außenwelt in der aktuellen Lebenssituation verstanden.



Besonders Kindern fällt es häufig schwer, ihrem seelischen Leiden Ausdruck zu verleihen und den psychischen Schmerz in Worte zu fassen. Anfangs gehe ich den Ursachen der Verhaltens- und Gemütsveränderungen des Kindes sowie kommunikativ und sozial bedingter Probleme auf den Grund. Das geschieht mittels psychodynamischer Diagnostik in Form von Spiel- und Verhaltensbeobachtungen, Zeichen- und Erzähltestverfahren als auch Gesprächen. Sie bildet die Basis, um Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Lösungsansätze zu vermitteln. In der anschließenden Spieltherapie kann sich der Zugang zu den unbewussten Fantasien und inneren Konflikten öffnen, wodurch es dem Kind möglich wird, Sorgen, Ängste und Wünsche symbolisch darzustellen und auszuleben.


Solltest Du das Gefühl haben, dass Deine Probleme immer größer werden und Du nicht weißt, wem Du Dich mitteilen kannst, können psychotherapeutische Gespräche eine echte Hilfe sein. Meine Psychotherapieordination ist ein sicherer Ort, an dem Du vorbehaltlos Themen, Gedanken und Gefühle ansprechen kannst, die Du sonst lieber für Dich behältst. Gemeinsam suche ich mit Dir nach den auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren Deiner Probleme, und helfe Dir, gemeinsam Lösungen zu finden. Gern können wir das psychodynamische Spiel in Deine Therapie einbinden.



Wenn Heranwachsende Sorgen haben oder machen, gelangen die Bezugspersonen immer wieder an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Hierfür bietet sich eine Eltern- bzw. Angehörigenberatung an. Häufig kann es bereits hilfreich sein, unterschiedliche belastende Situationen mit einer gewissen Distanz zu betrachten und mithilfe einer neutralen Fachperson aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Ziele der Beratung können sein, Ihr Kind in seinem Denken, Fühlen und Handeln noch besser zu verstehen, eine förderliche Kooperation und Kommunikation herzustellen sowie individuelle Mittel und Wege zu finden, die das Familienklima insgesamt verbessern.
Im kinder- und jugendlichenpsycho-therapeutischen Prozess sind Eltern- bzw. Angehörigengespräche obligatorisch.
Psychomotorik schult sowohl die Körperwahrnehmung als auch das kindliche Denken, Fühlen und Handeln durch mannigfaltige Bewegungserfahrungen. Die Grundlage des pädagogisch-therapeutischen Konzepts bildet die Erkenntnis, dass Bewegung und psychische Prozesse miteinander verwoben sind.
In der Psychomotoriktherapie werden mittels zielorientiertem Einsatz abwechslungsreichen Übungsmaterials und anregender Bewegungslandschaften die Grund- und Entwicklungsbedürfnisse der Kinder auf allen Sinneskanälen angesprochen. Im Bewegungs- und Symbolspiel können Erlebnisse, Gefühle und Konflikte zum Ausdruck gebracht und verarbeitet werden. Dadurch gelangen die Kinder zu einem größeren Handlungsrepertoire und praktischen Fähigkeiten, die sie für ihren Lebensalltag brauchen.
Eine Psychomotorikeinheit dauert 50 Minuten und findet wöchentlich in der Kleingruppe im Turnsaal statt.
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